Über vollehalle

Wer den Sommer 2018 erlebt hat, versteht: Das Klima kippt, es ist keine Simulation mehr. Und während zudem in unseren Gesellschaften die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, haben wir — oder zumindest große Teile der Politik — offenbar nichts besseres zu tun, als sich Talkshow für Talkshow und Facebook-Post für Facebook-Post über ein bislang eher vermeintliches Flüchtlingsproblem zu streiten … Wie soll das auf Dauer gut gehen?

In einer multimedialen Dialog-Show machen Martin Oetting und Kai Schächtele Lust auf ein Thema, das eigentlich so klingt, als sei Lust das Letzte, was man damit in Verbindung bringt: Klimawandel, unser Umgang damit, und was das für unser Leben und unser Land bedeutet.

Das Publikum: Menschen, die ein Unbehagen spüren, aber nicht wissen wohin damit. Nach der Show haben sie neue Vorstellungen in Kopf und Herz, was zu tun ist. Und wissen, dass das glücklich machen kann.

Eine derartige Show hat es so noch nicht gegeben. Es ist eine Mischung aus Multimedia-Show, TED-Talk und Publikumsdiskussion. Zwei Menschen auf der Bühne und auf der Leinwand inspirierende Menschen mit neuen Antworten, unter anderen:

Tim Jackson, Autor des Bestsellers „Wohlstand ohne Wachstum“, Pedro Beirute Prada, Director of the Costa Rican Promotion Office for Foreign Trade, die Bewegung Fossil Free Berlin, die für einen Abzug aller Investments aus den fossilen Brennstoffen streitet, Dr. Hermann Oetting, der die Autoindustrie von ganz tief innen kennt, oder auch Dietrich Brockhagen, Gründer und Geschäftsführer von Atmosfair, einem Unternehmen, das die CO2-Kompensation von Flügen erlaubt und Unternehmen zur Reduktion ihrer CO2-Emissionen berät.

Hinter und neben der Bühne: eine ganze Reihe UnterstützerInnen.

Die Show wird bislang aus Eigenmitteln finanziert – Kartenerlöse sollen helfen, vor allem die entstehenden Reisekosten für Auftritte wieder einzuspielen.